Test: Army of Darkness Defense

Test: Army of Darkness Defense

Inhalt / Spielumfang

Wie das Logo von Army of Darkness Defense schon erkennen lässt, man muss man in diesem Spielen Horden von Skeletten und anderen Kreaturen besiegen. Ihr selbst steuert den Helden Ash, der mit einer Büchse als Fernkampfwaffe und einen Panzerhandschuh als Nahkampfwaffe die mittelalterlichen  Verteidiger einer Burg anführt.  

Wie es sich für ein klassisches Defenderspiel gehört, regeneriert ihr ständig Schmiedepunkte, mit der ihr eigene Truppen beschwören könnt. Zur Auswahl stehen Bauern, Bogenschützen, Retter, Berittene und Helden, die ihr nur einmal beschwören könnt.

Besiegte Gegner lassen manchmal Gold fallen, welches ihr mit Ash einsammeln könnt. Mit jedem erfolgreich beendeten Level gibt es auch nochmal einen ordentlichen Bonus an Gold. Das könnt ihr verwenden, um eure Einheiten oder Ash selbst aufzuleveln. Alternativ könnt ihr euch auch neue mächtige Zauber, z.B. einen Todeszug, der alle Gegner überrollt, kaufen oder  eure Burganlage mit zusätzlichen Bogenschützen, Katapulten oder einer Fallgrube verstärken. Wer irgendwann an einer Welle von Skeletten scheitert, kann auch gegen echtes Geld Gold kaufen

Leider gibt es keine verschiedene Missionsziele, sodass das Spiel relativ schnell eintönig wird, was aber nicht heißt, dass es auch langweilig wird. Man kann immer etwas upgraden und aller paar Levels schaltet man eine neue Einheiten und neue Gegnertypen frei, was für stetige Motivation sorgt.

Design / Technik

In Army of Darkness Defense ist jedes Level gleich aufgebaut. Man befindet sich in einem Burginnenhof und die Gegner treten durch das das Haupttor in den Innenhof, um den Burgfried zu stürmen. Am Anfang sieht die Umgebung sehr schön aus, aber ich habe mich sehr schnell satt gesehen und hätte mir gewünscht das der Publisher Backflip Studios die Umgebung aller paar Levels ändert.

Dagegen ist die Grafik und das Design der Einheiten gut gelungen, vor allem Ash wirkt mit der Flinte und der späteren Kettensäge(!) an seinem Arm sehr humorvoll und passt eigentlich gar nicht in das mittelalterliche Feeling. Wer den Originalfilm kennt, sollte sich auf jedenfall die App herunterladen.

Das Spiel lief bei mir immer flüssig und stürzte nie ab, allerdings zerrt Army of Darkness Defense an der Akkuleistung. Mein Handy (Samsung Galaxy S2) wurde schnell warm und der Akku leerte sich rapide. Ich würde mich freuen, wenn der Publisher den Akkuverbrauch mit einem späteren Update verbessert.

Fazit

Backflip Studios hat mit Army of Darkness Defense ein solides Defenderspiel entwickelt. Das Spiel erfindet das Genre nicht neu, aber setzt die grundlegenden Elemente gut um. Wäre das Leveldesign umfangreicher, würde es auch auf lange Zeit eine Menge Spaß machen. Da das  Spiel kostenlos im Google Play Store erhältlich ist, kann man es aber ohne Bedenken antesten.

Leider muss ich noch sagen, dass Army of Darkness Defense, trotz Free-to-Play Version, anfangs zu leicht ist. Ich bin bis Level 45 nur einmal gestorben, weil ich zu unvorsichtig war. Danach steigt der Schwierigkeitsgrad jedoch sprunghaft an, so dass man nur noch mühevoll voran kommt. Hier hätte man lieber ein leichteren, aber stetig ansteigenden Schwierigkeitsgrad wählen sollen. Wer außerdem Gefallen an dem Spielprinzip an sich findet, sollte sich auf jedenfall noch den Test von MoleHeart durchlesen.

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