Test: Dragon Warcraft

Test: Dragon Warcraft

Inhalt / Spielumfang

Lange habe ich vergeblich auf einem Nachfolger für Defender II gewartet, welchen ich nun mit Dragon Warcraft bekommen habe. Wer die Defender-Spiele von Droidhen kennt, wird sich sehr schnell zu Recht finden. Im Prinzip geht es wieder darum mit Hilfe einer stationären Armbrust und diversen Zaubersprüchen der 3 Elemente Feuer, Eis und Blitz die eigene Burg vor anrückenden Monsterhorden zu schützen.
Zusätzlich habt ihr diesmal noch die Möglichkeit Soldaten, Bogenschützen, Axtkämpfer und Ritter zu beschwören. Das gibt euch zum Beispiel die Möglichkeit das Feuer der Armbrust auf die fliegenden Gegner zu konzentrieren, während eure Truppen die Gegner am Boden bekämpfen.
Mit jedem getöteten Feind und nach erfolgreichem Abschluss eines Levels gibt es Gold und Juwele mit denen ihr die Durchschlagskraft, Schussrate oder die Chance auf kritische Treffer eurer Armbrust erhöhen könnt. Später könnt ihr sogar einen Mehrfachschuss und die Chance auf Mehrfachtreffer kaufen, so dass die Armbrust zur hocheffizienten Waffe wird.
Alternativ könnt ihr auch eure Truppen oder die eure Magie aufwerten. Es empfiehlt sich jedoch sich auf eins von beiden zu spezialisieren, da man für beides den seltenen Juwele braucht und man wahrscheinlich nicht genug bekommt, um beides auf ein hohes Level zu bringen.
Aller paar Levels schaltet ihr zudem eine neue, stärkere Armbrust frei, die ihr ebenfalls upgraden könnt.

 Design

Das Spiel ist schöner gestaltet als die Defender-Reihe. Man sieht das Schlachtfeld nun von einer Seitenperspektive, so dass Dragon Warcraft räumlicher wirkt. Ein besonderes Feature des Spiels ist die Ähnlichkeit zu Warcraft 3.Wer das Addon Frozen Throne gespielt hat, wird sofort einige Gegner, wie die Nagakämpfer oder die Speerwerfer der Orks wiedererkennen. Sogar der Grubenlord hat einen Gastauftritt (siehe Screenshots).
Ansonsten gefallen mir vor allem die Artworks wie das Titelbild und der Ladebildschirm. Hier hat sich der Publisher FT Games sehr viel Mühe gegeben.


Fazit

Dragon Warcraft ist ein sehr gelungenes Defenderspiel und hebt sich vor allem mit der Ähnlichkeit zu Warcraft 3 ein wenig aus der großen Masse ab. Die Levels dauern in der Regel weniger als zwei Minuten, so dass man schnell in den „Nur noch ein Level“-Sog kommt, wenn man nicht vorher an dem mittelschweren Schwierigkeitsgrad scheitert. Wer auch nach mehrmaligem Wiederholen eines Levels nicht weiterkommt, kann sich gegen Geld Gold und Juwelen kaufen, was aber zunächst nicht unbedingt nötig ist. Wer andere Spiele von NT Games installiert bekommt einen ordentlichen Bonus an Gold und kann so die eigene Armbrust oder die Soldaten aufleveln. Die installierte Spiele muss man nur einmal kurz anspielen und kann sie danach sofort wieder deinstallieren.

Ein Gedanke zu “Test: Dragon Warcraft

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