Test: Dungeon Village

Test: Dungeon Village

Inhalt / Spielumfang

Mit einer Gruppe voller Helden Monsterhorden erledigen, gleichzeitig eine Siedlung aufbauen und das alles ohne nervige Wartezeiten –klingt interessant? Ist es auch und genau das macht Dungeon Village von Kairosoft!

Wie der Titel des Spiels schon verrät, startet man in einem Dorf, welches von Monstern und Dungeons umgeben ist. Zum Glück kommt ein Held namens „John Dungeon“ ins Dorf und seine Arbeit als Monstertöter aufzunehmen. Mit der Zeit und zunehmenden Fortschritt, gesellen sich noch weitere Helden zu der Gruppe, die selbstständig ausziehen, um Monster zu töten. Dabei verdienen sie Gold und finden ab und zu diverse Schätze, wie Schilde, Waffen, Accessoires, die ihr euren Helden ausrüsten könnt, um sie noch stärker zu machen.

Habt ihr genug Gold gesammelt, könnt ihr im Dorf Läden, Wohnhäuser, Grünanlagen, sowie Freizeitangebote bauen, in denen eure Helden als Bewohner des Dorfes ihr Gold ausgeben, was sofort dem Spielerkonto hinzugefügt wird.

Das Schöne an dem Spiel ist, dass es keine Wartezeiten für den Bau der Gebäude oder das Heilen der Kämpfer gibt. So herrscht immer ein buntes Treiben und man hat immer was zu tun. Zusätzlich gibt es noch Quests, die besonders viel Gold und Erfahrungspunkte für eure Helden geben. Die Erfahrungspunkte werden benötigt, damit die Helden im Level aufsteigen und so ihre Werte wie Angriff und Lebenspunkte verbessern. Des Weiteren führt jeder Held ein Job (Krieger, Magier, Mönch, Kung Fu-Meister, König, Bogenschütze etc.) aus. Hat man diesen Job gemeistert, kann man den Nächsten auswählen und so extrem starke Kämpfer bekommen.

Hat man ein paar Quests absolviert und schon eine kleine Siedlung aufgebaut, kann man die maximale Größe des Dorfes erweitern, neue Gebäude freischalten und stärkere Gegner bekämpfen, so dass das Spiel nie langweilig wird.

 

Design / Technik / Steuerung

Dungeon Village erinnert stark an alte Retrospiele für den SNES oder den MegaDrive. Wer also keine Retrografik mag, sollte lieber Abstand von dem Spiel halten. Dagegen werden sich Retrofans sofort in das Spiel verlieben. Die Figuren, Monster und die Landschaften sind sehr schön gestalten und holen das maximal mögliche aus so einer Grafikengine heraus.

Die Steuerung ist ebenfalls gut gelungen. Am linken Bildschirmrand kann man die Navigationsleiste einblenden mit der man schnell zu allen Punkten des Spiels kommt. Zusätzlich kann man ein Steuerkreuz einblenden, weil das genaue Selektieren mit dem Finger manchmal ein wenig schwer ist.


Fazit

Kairosoft hat man dieser App eines der besten Rollenspiel-Städtebausimulationen auf den Markt gebracht. Der angenehme Retrolook, die vielen Möglichkeiten und der schnelle Spielfluss dank fehlender Wartezeiten können einen stundenlang am Stück fesseln. Leider hat die Sache eine Hacken: Zur Zeit kostet Dungeon Village im Google Play Store 3,80€. Jedoch kann man sich eine Demo runterladen, um das Spiel anzutesten. Der Spielstand der Demo kann leider nicht in die Vollversion importiert werden, aber es lohnt sich eh mehrmals neu anzufangen, weil alle Aktionen mit Punkten belohnt werden und man so einen möglichst hohen Rang in einem weltweiten Highscore-Ranking erreichen kann.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>