Test: Mnemono

Test: Mnemono

Lernen mit Karteikarten ist ein beliebtes Mittel, um sich Lernstoff einzuprägen. Fast jeder kennt die klassische Variante auf Papier und mittlerweile gibt es auch einige Apps dazu. Eine davon ist Mnemono, welche ich näher vorstellen will.

Funktion / Umfang

Wenn man die App startet, gelangt man zu einer Übersicht aller Listen. Da am Anfang noch keine Liste angelegt ist, muss man über das plus-Symbol am oberen rechten Rand eine Neue anlegen. Dazu muss man der Liste einfach einen Namen, z.B. Vokabeln, geben und man gelangt in ein Untermenü, indem man die einzelnen Karteikarten sieht. Diese müssen natürlich auch erst mal angelegt werden. Jede Kartei hat eine Vorderseite, auf der die Frage steht, sowie eine Rückseite mit der passenden Antwort.
Da es sehr mühsam ist alle Karteikarten per Handytastatur anzulegen, bietet der Entwickler Gian U. einmal die Möglichkeiten eine Liste mit Karteikarten per CSV-Datei von der SD-Karte oder direkt aus einer Google Docs Tabelle zu importieren.
Zum Testen habe ich mich für die zweite Möglichkeit entschieden obwohl ich vorher noch nie Google Docs benutzt habe. Wenn man Google Docs benutzt, ist es wichtig denselben Account zu verwenden mit dem man auch sein Smartphone oder Tablet bedient.
Eine sehr gut gestaltete Hilfe erklärt wie die Tabelle aussehen muss und über eine Importieren-Schaltfläche kann man die erstellte Tabelle direkt in das Karteikartensystem übernehmen.
Hat man alles vorbereitet, kann man in den Einstellungen zwischen 2 Abfragemodi wählen. Im Freien Modus werden die Karteikarten nacheinander angezeigt. Mit einem vertikalen Wisch wechselt man zwischen Antwort- und Frageseite und mit einem horizontalen Wisch wechselt man zur nächsten Karteikarte.
Im Karteimodus werden die Karten in 5 Boxen unterteilt. Am Anfang gelangen alle Karten in die erste Box. Wenn man die Frage auf einer Karteikarte beantworten konnte, klickt man auf richtig, ansonsten auf falsch. Wurde die Frage richtig beantwortet gelangt sie in die zweite Box und so weiter. Wurde eine Frage fünfmal richtig beantwortet, geht die App davon aus, dass man sich die Antwort eingeprägt hat und die Kartei fliegt aus der Liste raus und landet auf dem Stapel der gelernten Karteikarten.
Dieses Prinzip des Lernens kannte ich so noch nicht, aber ich finde es logisch und wirksam.

Design

Die Fragen&Antworten werden mit einer Handschreibschrift dargestellt. So wird der Eindruck erweckt, es handelt sich um richtige Karteikarten.
Negativ ist mir das viele Blau aufgefallen, wenn man noch nicht sehr viele Listen und Karten angelegt hat.

Fazit

Alles in allen ist Mnemono das was man erwartet: Eine einfach gehaltenes, unkomplizierte App zum Vokabeltraining und Definitionen lernen. Die Karteikarten kann man per Google Docs einfach vorbereiten und schnell in die App exportieren. Ich hätte mir nur noch einen Zufallsmodus gewünscht, da die Fragen zurzeit immer in der gleichen Reihenfolge kommen.
Gian U. bietet die App in zwei Versionen an. Die kostenlose Version ist enthält den vollen Funktionsumfang, jedoch müsst ihr mit einen kleinen Werbebanner am oberen Bildschirmrand leben. Wer die Werbung ausblenden will oder dem Entwickler unterstützen will, kann sich die kostenpflichtige App für 0,90€ downloaden.

Jetzt Mnemono im Google Play Store herunterladen

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