Test: MoleHeart

Test: MoleHeart

Inhalt / Spielumfang

Gamevil hat nach der Cartoon Wars-Reihe mit MoleHeart ein weiteres Defenderspiel auf den Markt gebracht. Jedoch müssen sich diesmal ein paar Maulwürfe gegen fiese Orks und Trolle in 7 Kapiteln zur Wehr setzen. Die Levels sind meistens gleich aufgebaut. Auf der linken Seite ist die eigene Basis und auf der rechten Seite die gegnerische, aus der ständig neue, unterschiedlich starke Gegner strömen. Man selbst steuert diesmal den direkt William, den König der Maulwürfe, welcher mit Hammerwürfen den Gegnern aus der Ferne zusetzt.   Mit jeder Sekunde generiert man Kristallpunkte, um eigene Einheiten zu beschwören, die direkt Richtung gegnerische Basis loslaufen und gegen die Widersacher kämpfen.

Zusätzlich besitzt der Held eine gewisse Menge an Mana mit der er sehr mächtige Zauber oder zusätzliche Einheiten beschwören kann.

Tötet man einen Gegner oder beendet erfolgreich das Level erhält man Gold, welches durch eine Losverfahren sogar noch multipliziert werden kann. Das Gold wird dringend benötigt, um den eignen Helden, die Zauber, die eigene Einheiten oder passive Bonis, z.B. eine erhöhte Regeneration der Kristallpunkte. Die Einheiten und Helden können ab Stufe 10 nochmal eine Spezialisierung erhalten und so noch mächtiger werden. Diese verschiedenen Möglichkeiten ermöglichen unterschiedlichen Strategien, so dass man das Spiel auch mehrfach durchspielen kann, um diese Möglichkeiten auszutesten.

 

Design / Technik

Wie auch schon Cartoon Wars ist MoleHeart in einer comicartigen Grafik gehalten. Die Maulwürfe, Orks, Trolle und andere Gegner sind sehr schön gestaltet und besitzen einen hohen Wiedererkennwert. Das Interface ist ebenfalls sehr übersichtlich gehalten und ermöglicht eine freie Sicht auf das eigentliche Spielgeschehen.

Leider gibt es auch einen sehr großen Kritikpunkt an MoleHeart: Es kann häufig passieren, dass das Spiel einfriert, entweder beim Starten der App, beim Laden des Spielstandes oder beim Aufeinandertreffen mit den ersten Gegnern. Wenn die App einfriert, muss man wieder zurück auf den Home-Screen und die App per Taskmanager beendet. Das kann ziemlich deprimierend sein, wenn man 5 Minuten benötigt, bis man endlich spielen kann. Ich spiele zurzeit die Version 1.0 und bin deshalb sehr zuversichtlich, dass dieses Problem noch gefixt wird.

Fazit

MoleHeart ist ein sehr schönes Defenderspiel, welches mir persönlich aus mehreren Gründen besser gefällt als Cartoon Wars. Zum einen steuert man einen Helden und kann so direkter ins Spielgeschehen eingreifen. Zum anderen ergibt sich aus den oben genannten Möglichkeiten eine größere Entscheidungsvielfalt wie man das gewonnene Gold verwendet, um die nächsten Levels zu bestehen. Des Weiteren wirken die Figuren viel lebendiger und detailreicher.

Falls der Entwickler das Problem mit den ständigen Abstürzen noch lösen kann, ist MoleHeart auf jedenfall eine absolute Empfehlung und zu dem noch kostenlos. Man kann sich zwar mit echtem Spiel Gold kaufen, aber das war bei mir bisher noch nicht nötig.

16. Dezember 2012Permalink Ein Kommentar

Ein Gedanke zu “Test: MoleHeart

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