Test: Monster Mania

Test: Monster Mania

Spieleumfang

Ich hatte nach langer Zeit mal wieder Lust ein Monster Tamer Spiel à la Monster Galaxy Exile zu spielen und bin dabei auf Mighty Monsters gestoßen, mit dem ich aber nicht zufrieden war, so dass ich schnell auf das bessere Monster Mania gewechselt habe.
Bereits der Ladebildschirm (siehe Screenshots) verdeutlicht, dass der Entwickler LoLoWorks eine ziemlich durchgedrehte Fantasie besitzt, so gibt es zum Beispiel Hunde mit Schmetterlingsflügen.
Das grundsätzliche Spielprinzip funktioniert genauso wie das große Vorbild Pokemon. Man kämpft mit seinem eigenen Monster gegen wilde Monster, muss sie schwächen und mit Hilfe von magischen Samen einfangen, allerdings gibt es doch noch ein paar Unterschieden.
Zum Einen kann man nur 3 Monster gleichzeitig mitnehmen und mit jedem Angriff erscheint ein Glücksrad, welchen man im richtigen Moment antippen muss, damit das eigene Monster maximalen Schaden anrichtet. Leider ist es ziemlich leicht immer einen perfekten Angriff zu starten, so dass das Glücksrad irgendwann nervig und überflüssig erscheint.
Beendet man einen Kampf erfolgreich gibt es zum einen Erfahrungspunkte, um im Level aufzusteigen und zum anderen startet man eine Glückslotterie, bei der man Geld, Heilitems, zusätzliche Samen zum Fangen neuer Monster etc. gewinnen kann. Wenn ein Monster zu wenig Lebenspunkte für den nächsten Kampf hat, kann man es entweder mit Heilitems heilen oder man schickt es zurück in die Basis und lässt es für eine gewisse Dauer schlafen. Eine automatisch Heilung über Zeit gibt es nicht!
Des Weiteren bietet Monster Mania einige Rollenspiel Elemente. In der Heimatstadt gibt es nämlich einen Schmied bei dem man Ausrüstung für die Monster kaufen und aufwerten kann. Diese verbessern die Attribute wie Angriff, Vitalität, Magieangriff und Verteidigung. Durch die Lotterie kann man auch Monsterkarten sammeln, welche man im Kartenraum gegen Skills eintauschen kann. Diese Skills könnt ihr dann auch euren Kreaturen zuweisen, um diese zu verstärken.
Die Welt von Monster Mania könnt ihr nicht mit einem eigenen Trainer durchlaufen, sondern die Welt ist in unterschiedlichen Gebiete mit jeweils mehreren Kämpfen aufgeteilt. Um die Handlung ein wenig voranzutreiben, bekommt ihr regelmäßig Quest, die jedoch häufig nur meist darin bestehen den nächsten Kampf zu gewinnen oder Monster X zu fangen.

Grafik / Technik

Die Monster sind alle in einen heiteren-lustigen Comicstil gehalten, welcher mich sehr an das Browserspiel Shakes&Fidget erinnert. Leider hat das Spiel relativ viel Akku verbraucht und man Smartphone hat sich ordentlich erhitzt, deshalb ist es nicht ratsam Monster Mania lange zu spielen ohne eine Ladekabel griffbereit zu haben.
Bevor ihr spielen könnt, müsst ihr außerdem ein Account bei Papaya anlegen, da das Spiel nur über deren Plattform spielbar ist.

Fazit

Alles in allen macht Monster Mania einen soliden Eindruck und ist auf jedenfall ein netter Zeitvertreib für Leute, die gerne Monster sammeln und trainieren. Da das Spiel kostenlos erhältlich ist, kann man sich natürlich mit Ingame-Käufen Vorteile verschaffen. Leider steigt der Schwierigkeitsgrad schnell an, so dass Trainieren, um ein paar Level aufzusteigen, unabdingbar ist.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>