Test: Temple Run 2

Test: Temple Run 2

Eigentlich wollte ich keinen Testbericht über Temple Run 2 schreiben und der erste Teil ging auch spurlos an mir vorbei, jedoch konnte ich mich den Temple Run Hype letzten Endes nicht entziehen und ich muss zugeben, dass ich begeistert bin.

Spielprinzip / Umfang

Das Spielprinzip ist einfach wie fesselnd. Man steuert einen Abenteurer mit dem seltsamen Namen Guy Dangerous und flieht vor einen Riesengorilla-artigen Monster. Auf dem Fluchtweg muss man zahlreichen Hindernissen wie kaputte Brücken, Feuerstrahlen, niedrige Decken und Stachelwalzen ausweichen, die ansonsten in den sicheren Tod führen.
Mit jedem gelaufenen Meter steigt die Highscore und die Zahl der eingesammelten Münzen. Mit den Münzen kann man die zusätzlichen Charaktere Scarlett Fox, Barry Bones und Karma Lee erwerben. Jeder Charakter verfügt über eine Spezialfähigkeit, z.B. besitzt Scarlett Fox einen Boost mit dem sie automatisch einige Meter läuft und dabei jedes Hindernis ignoriert. Natürlich kann man die Bonis an sich noch bis zu fünfmal upgraden.
Als weitere Motivation sind immer 3 Aufgaben gleichzeitig aktiv. Die Aufgaben reichen von „Laufe 2000m“,“Laufe 250m ohne Münzen einzusammeln“ bis zu „Hole eine Highscore von 100.000 Punkten“. Hat man eine Aufgabe erledigt, bekommt man Erfahrungspunkte und eine neue Aufgabe wird aktiv. Wenn man genügend Erfahrungspunkte gesammelt hat, steigt man im Level auf und erhält zusätzliche Münzen oder schaltet neue Bonis frei.
Temple Run 2 ist wie der Vorgänger kostenlos und finanziert sich durch Ingame-Käufe von Münzen und Juwelen. Die Juwelen kann man verwenden, um nach dem Ableben an Ort und Stelle wiederbelebt zu werden.

Steuerung

Ein gutgestaltetes Tutorial erklärt die Grundlagen der Steuerung. Wenn man nach im Laufe des Fluchtweges auf eine Abbiegung trifft, muss man nach links oder rechts wischen, damit man nicht gegen die Wand rennt bzw. den Abgrund herunterfällt. Stößt man auf eine zerstörte Brücke kann man mit einem Wisch nach oben einfach drüber wegspringen. Logischerweise kann man sich mit einem Wisch nach unten klein machen und so beispielsweise unter den Feuerstrahlen drunter rutschen. Durch den Neigungssensor des Smartphones bewegt man seinen Charakter innerhalb des Weges, um so die Münzen einzusammeln.
Das hört sich im erstes Moment zwar relativ simpel an, jedoch wird es vorallem in Momenten mit vielen Hindernissen und Richtungswechseln sehr knifflig und man muss schnell reagieren. Deshalb kann ich jedem den Tipp geben ruhig zu bleiben und nicht zu hektisch zu werden.

Grafik

Die Grafik ist die Beste, die ich je bei ein Gelegenheitsspiel gesehen habe. Häufig sind solche Runnerspiele nur 2d, so dass Temple Run 2 hier sehr gut punkten kann, da die Landschaft sehr stimmig ist und vor allem bei schnellen Richtungswechseln und Hindernissen sehr hektisch wirkt, was das Spielerlebnis optimal wiedergibt.
Wenn man ein Zeit lang gerannt ist, gelangt man von einem Außenareal in eine Mine und bewegt sich ab da auf einer Gondel. Die Steuerung bleibt jedoch die Selbe.

Fazit

Mittlerweile könnte ich mich ärgern, dass ich Temple Run 2 so lange ignoriert habe und nicht schon früher davon berichtet habe. Imangi Studios  hat erkannt was ein Gelegenheitsspiel ausmacht: Einfache Zugänglichkeit, sowie kurze und knackige Level, so dass man schnell in den Nur-noch-einmal-Sog gerät. Die freischaltbaren Charaktere, Bonis und die Aufgaben sorgen für zusätzlich Motivation, da man immer ein Ziel vor Augen hat.

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